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Bibliothek für George W. Bush eröffnet

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Bibliothek für George W. Bush eröffnet

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US-Präsident Barack Obama und seine vier noch lebenden Vorgänger waren zugegen, als im texanischen Dallas die offizielle Bibliothek des Ex-Präsidenten eröffnet wurde, der wohl am wenigsten als Mann des Buches in Erinnerung bleibt: George W. Bush. Im Rollstuhl war dessen Vater dabei, Jimmy Carter war da, ebenso Bill Clinton. In seiner Rede sagte Obama:

“Beim Rundgang durch die Bücherei mussten wir an die Kraft denken, die aus Bushs Megaphon kam, als er damals in den Trümmern des World Trade Centers stand und versprach, die zur Rechenschaft zu ziehen, die versuchten, unsere Art zu leben zu zerstören.”

Bush selbst sagte unter Tränen: “Ich eröffne diese Bücherei mit dem unerschütterlichen Glauben an die Zukunft unseres Landes. Es ist die Ehre eines Lebens, ein so tapferes und großes Land wir die Vereinigten Staaten zu führen. Welche Herausforderungen auch immer vor uns liegen, ich werde immer daran glauben, dass die besten Tage unserer Nation vor uns liegen. Gott segne Euch.”

Der Bau kostete umgerechnet fast 200 Millionen Dollar, er ist die 13. offizielle Präsidentenbibliothek in den USA und enthält neben einem Museum und einem Politik-Institut auch Tausende Dokumente wie Bücher, Videos und Fotos aus der Amtszeit von Bush.