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Erneute Proteste in Athen: Öffentliche Bedienstete bangen um ihre Jobs

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Erneute Proteste in Athen: Öffentliche Bedienstete bangen um ihre Jobs

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Griechenland kommt nicht zur Ruhe. Wie schon vor einer Woche haben in Athen mehr als eintausend Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gegen geplante Stellenstreichungen protestiert. Nach dem Willen der Regierung sollen bis Ende 2014 mehr als 15.000 Beschäftigte entlassen werden; 4.000 davon in diesem Jahr. Durch diese Maßnahme, die selbst innerhalb der Regierung umstritten ist, sollen Gelder eingespart werden, um weitere internationale Finanzhilfen zu erhalten.

“Die Arbeitslosenzahlen haben in Griechenland und Europa alle negativen Erwartungen übertroffen”, sagte Gewerkschaftschef Kostas Tsi-krikas. “Es gibt über 21 Millionen Arbeitslose in Europa. Ein Viertel der Europäer lebt in Armut. Diese Politik muss verworfen werden.”

Der Zorn der Demonstranten entlud sich vor allem vor dem Ministerium für Verwaltungsreformen. Dort kam es auch zu kleineren Handgreiflichkeiten mit der Polizei.

Die griechische Regierung hat nach einigen Änderungen das Vorhaben zur Abstimmung ins Parlament gegeben, das darüber am Sonntag abstimmen will. Auch in der kommende Woche soll es wieder Demonstrationen geben, unter anderem einen Generalstreik am Tag der Arbeit, dem 1.Mai.