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Frankreichs Präsident besucht Chinas neue Führung

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Frankreichs Präsident besucht Chinas neue Führung

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Frankreichs Präsident ist in China, zum ersten Mal bei der dortigen neuen Führung: Im Mittelpunkt dieses Besuchs stehen die Kontakte auf wirtschaftlichem Gebiet.

Möglicherweise kann Airbus Flugzeuge nach China verkaufen, jedenfalls gibt es dazu eine Absichtserklärung; außerdem kann sich Frankreich eine Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung und Entsorgung von Atommüll vorstellen, wie zum Beispiel beim Bau einer Aufbereitungsanlage.

François Hollande beteuert aber, er habe sich mit seinen Gastgebern auch über Fragen der Menschenrechte und der Demokratie unterhalten: Das gehöre zum Dialog mit China, sagt er, und zwar einem ehrlichen und achtungsvollen Dialog.

Frankreich hat im Handel mit China eine Milliardenlücke. Es verlangt den Abbau aller Handelshindernisse; ebenso sollen aber natürlich auch chinesische Investoren willkommen sein. Der Präsident gelobt jedenfalls die Beseitigung “aller Hindernisse und aller Bremsen” – jedenfalls, wenn diese Investoren auch die dringend benötigten Arbeitsplätze schaffen.