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Ausstellung "JFK": Ein Leben in Bild und Ton

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Ausstellung "JFK": Ein Leben in Bild und Ton

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Auch 50 Jahre nach seinem Tod ist er ein politischer Mythos: John F. Kennedy, der 35. Präsident der USA. Um sein Leben, die Kennedy-Familie und die Ermordung 1963 in Dallas geht es in der Ausstellung “JFK” des Washingtoner Newseums. Zu sehen sind für immer verloren geglaubte Bilder des Fotographen Jacques Lowe, der den Präsidenten über Jahre hinweg begleitete.

Indira Williams Babic, eine Mitarbeiterin des Newseums erklärt: “Bei den Terroranschlägen vom elften September haben wir die Negative verloren. Aber dank digitaler Technik konnte das Newseum die Bilder von den Abzügen wiederherstellen, um diese Ausstellung möglich zu machen.”

Sie zeigt die Brieftasche des mutmaßlichen Attentäters Lee Harvey Oswald und die 8mm-Kamera, mit der Augenzeuge Abraham Zapruder den Präsidentenempfang in Dallas und auch die Schüsse auf Kennedy filmte.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist auch, wie die Medien mit dem Ereignis umgingen: Der amerikanische Rundfunk berichtete erstmals vier Tage lang rund um die Uhr über das Attentat – eine Zeitenwende im Journalismus.

Ein elfjährige Besucher meint, Kennedy sei sich der Gefahr, ermordet zu werden, nicht bewusst gewesen. Er habe nicht damit gerechnet. Er lächele und sei entspannt… und dann werde er von dieser Person erschossen.

Euronews-Korrespondent Stefan Grobe vom Newseum in Washington: “Die Ausstellung erinnert an Kennedy als Mann, als Mythos und an sein politisches Erbe. Jeder, der alt genug ist, erinnert sich wohl noch an den Moment, als die Schüsse in Dallas fielen: Das war der Beginn einer neuen Ära, der ersten Eilmeldung im Fernsehen.”

Mehr über die Ausstellung finden Sie hier