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Nach dem Leid: Hoffnung für Tschernobyl

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Nach dem Leid: Hoffnung für Tschernobyl

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Die ukrainische Stadt Tschernobyl hat der Reaktorkatastrophe vor 27 Jahre gedacht und dabei positiv in die Zukunft geblickt. Trotz kleinerer, wetterbedingter Rückschläge ist der Bau des neuen Sarkophags, der über den beschädigten Reaktor geschoben werden soll, im Zeitplan. Voraussichtlich im Oktober 2015 soll die neue, 20.000-Tonnen schwere Schutzhülle fertiggestellt sein.

Seine Arbeit aufgenommen hat unterdessen ein, von der Europäischen Union finanziertes Krankenhaus in Tschernobyl. Dieses hat sich auf Strahlenmessung und die Behandlung von Strahlenopfern spezialisiert. Dieses Krankenhaus ist Teil eines 4 Millionen Euro umfassenden EU-Projekts. Jury Bandazhevskiy vom ukrainischen Wissenschafts- und Technologiezentrum sagt:

“Es ist kein Geheimnis, dass diese Region immer noch nuklear versucht ist. Radioaktive Elemente, wie zum Beispiel Cesium-137, können weiterhin in abgeschwächter Form im Körper oder in Lebensmitteln gefunden werden, sie sind aber immer noch gefährlich.”

Die Delegation der Europäischen Union hat in einer Zeremonie den Opfern der Atomkatastrophe gedacht. An den Folgen des Reaktorunglücks sind mehrere zehntausend Menschen gestorben und noch immer leiden tausende Betroffene unter gesundheitlichen Problemen.