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Fabrikbesitzer bei Flucht nach Indien gefasst

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Fabrikbesitzer bei Flucht nach Indien gefasst

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Der Besitzer des eingestürzten Fabrikgebäudes in Bangladesch ist am Sonntagmittag (Ortszeit) gefasst worden. Spezialeinheiten nahmen den seit vier Tagen flüchtigen Mann in der Grenzstadt Benapole fest. Er wollte nach Indien fliehen.

Noch immer gelingt es den Bergungsmannschaften, Lebende aus der am Mittwoch eingestürzten Textilfabrik zu bergen. Am Sonntag zogen sie vier Überlebende aus dem Schutt. Tausende Helfer, unter ihnen Rikschafahrer und Elektriker, Studenten und Ärzte, arbeiten rund um die Uhr. Die Retter berichten, dass sie aus den Trümmern nach wie vor Hilferufe hören, die aber immer schwächer würden. Jetzt bereiten sie den Einsatz von Kränen und schwerem Gerät vor.

Bislang zogen die Helfer 367 Leichen aus dem Trümmerberg in Savar, einem Vorort der Hauptstadt Dhaka. Zum Zeitpunkt des Einsturzes könnten sich nach neuesten Angaben bis zu 3.500 Menschen in dem achtstöckigen Gebäude aufgehalten haben.

Gegen die Besitzer von zwei Textilfabriken, die in dem Gebäude untergebracht waren, wurde Haftbefehl erlassen. Auch zwei Regierungsingenieure, die Verstöße gegen Bauvorschriften aufdecken sollen, wurden in Gewahrsam genommen.

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