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Schüsse überschatten Vereidigung der italienischen Regierung

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Schüsse überschatten Vereidigung der italienischen Regierung

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Vor dem Amtssitz des italienischen Ministerpräsidenten in Rom hat ein Mann mehrere Menschen angeschossen. Die Tat ereignete sich zum Zeitpunkt, als die neue Regierung vereidigt wurde, in etwa einem Kilometer Entfernung.

Der Täter traf einen Polizisten am Hals, eine andere Sicherheitskraft und eine Passantin wurden verletzt. Der 46jährige wurde umgehend festgenommen. Sein Motiv blieb zunächst unklar.

Italienische Zeitungen spekulieren, ob er psychisch verwirrt ist. Der Bürgermeister vor Rom Gianni Alemanno sprach von der Tat eines Verrückten.

Der Mann ist laut Zeitungsberichten nicht einschlägig vorbestraft und hat keine Verbindungen zur Mafia. Dem Bruder zufolge hat er vor kurzem seine Arbeit verloren und sich von seiner Frau getrennt. Der Täter stammt aus Kalabrien, lebte zuletzt aber in Norditalien.

Seine Opfer wurden nicht lebensgefährlich verletzt.

Der Tatort, der Platz vor dem Sitz des italienischen Ministerpräsidenten Palazzo Chigi, wurde von der Polizei abgesperrt.