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Tränen in Bangladesch: Keine Hoffnung mehr auf Überlebende

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Tränen in Bangladesch: Keine Hoffnung mehr auf Überlebende

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Sechs Tage nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes in Bangladesch haben die Retter die Hoffnung aufgegeben, noch Überlebende unter den Trümmern zu finden. Bei der Katastrophe sind mehr als 380 Menschen umgekommen.

Kräne kommen nun zum Einsatz, um den Schutt wegzuräumen. Die Ministerpräsidentin Sheikh Hasina versprach den Angehörigen der Opfer Gerechtigkeit. Die Verantwortlichen würden bestraft werden.

Unter den Opfern sind vor allem Frauen, ihre Familien sind untröstlich: “Ich habe meine Tochter verloren. Was werden wir nur ohne sie machen? Sie war die Einzige in der Familie, die Geld verdiente. Ihr Vater ist verrückt vor Kummer.” Eine Mädchen erzählt: “Ich war im dritten Stock. Nach der Katastrophe war ich bewusstlos. Ich lag drei Tage lang auf dem Boden, bevor ich gerettet wurde. Meine wurde Mutter nicht gefunden. Sie arbeitete mit mir in der Fabrik. Falls meine Mutter tot ist, will ich zumindest, dass sie sie finden, damit wir sie beerdigen können. Aber ich hoffe immer noch, dass sie am Leben ist.”

Nach Angaben der Behörden gelten rund 600 Menschen als vermisst. Die Zahl der Opfer könnte also noch steigen.