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Bewaffnete Libyer belagern Ministerien

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Bewaffnete Libyer belagern Ministerien

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Die Angriffe libyscher Milizen auf Regierungsbehörden reißen nicht ab. Diesmal umringten Bewaffnete in Kleinlastern das Justizministerium und hinderten die Mitarbeiter am Zutritt.
Seit Sonntag belagern Bewaffnete das Außenministerium in der Hauptstadt Tripolis.

In beiden Fällen kritisierten sie, dass Unterstützer des früheren Regimes im Ministerium beschäftigt seien und forderten die Entlassung derer, die schon unter Machthaber Muammar al-Gaddafi im Amt waren.

Der ehemalige Auständische Ibrahim Al-Mesalaty ist vor dem Justizministerium. Er meint: “Wir verlangen ein Gesetz, damit die, die unter Gaddafi Posten im Ministerium hatten, entlassen werden, damit das Justizwesen gesäubert wird.”
Sein Kamerad meint: “Der Justizminister war Juraprofessor und hat die Gaddafi-Tochter unterrichtet. Er hat mit dem alten Regime zusammengearbeitet.”

Der libysche Ministerpräsident Ali Seidan appellierte an
seine Landsleute, Libyen nicht weiter zu isolieren. Wenn die Blockade des Außenministeriums nicht bald beendet werde, dann werde dies dem Ansehen Libyens schaden und ausländische Firmen davon abhalten, nach Libyen zu kommen. Auch Diplomaten würden das Land verlassen.