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Preise stabil, Laune gut - deutsche Konsumenten lassen es krachen

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Preise stabil, Laune gut - deutsche Konsumenten lassen es krachen

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Bei den deutschen Konsumenten sitzt das Geld locker wie vor der Finanzkrise. Der GfK-
Konsumklimaindex ist auf den höchsten Wert seit Oktober 2007 gestiegen, von 6,0 Zählern im April auf 6,2 für Mai. Sparen sei out, die Sparneigung auf einem historischen Tief. Gekauft würden
vor allem langlebige Konsumgüter.

Schnäppchenzeit. Denn sinkende Energiekosten dämpfen den Preisanstieg in ganz Europa.

Die jährliche Inflationsrate in der Eurozone betrug im April 1,2 Prozent, noch weniger als im Vormonat, so die Europäische Statistikbehörde Eurostat in einer ersten Schätzung. Nach den Regeln der Europäischen Zentralbank (EZB) herrschen in den 17 Euroländern bei bis zu 2 Prozent Inflation stabile Preise.

Und die Sorgen der anderen befeuern die Kauflaune der Deutschen offenbar noch, etwa die Krisenabgabe auf zypriotische Großkonten.

Die “German Angst” – offenbar abgeschüttelt: Deutsche Konsumenten profitieren von deutlich weniger Arbeitslosen als im Schnitt der Euroländer (7,1 zu 12,1 Prozent) und einem Drittel der üblichen Jugendarbeitslosigkeit: (7,6 zu 24 Prozent).

In Euroland war die Arbeitslosenquote innerhalb von fünf Jahren dramatisch gestiegen – von gut 7 auf gut 12 Prozent. Mehr als 19 Millionen Menschen waren im März in den 17 Ländern ohne Job – mehr als in einem Land wie den Niederlanden wohnen. Und der Kontrast ist extrem: Zwischen 4,7 Prozent in Österreich und 27,2 Prozent in Griechenland.

Mit dpa, Reuters