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Millionen-Prozess um Tod von Michael Jackson

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Millionen-Prozess um Tod von Michael Jackson

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Michael Jacksons Familie verklagt den Konzertveranstalter AEG auf Schadensersatz. Seine Mutter und seine Kinder werfen der Firma vor, die Gesundheit des Popstars aus Geldgier vernachlässigt zu haben. Sie habe den labilen Zustand des Sängers gekannt, ihn aber nicht geschont. Jackson sei körperlich am Ende gewesen.

Seine Familie fordert 40 Milliarden Dollar. Der Prozess dreht sich vor allem um die Rolle von Jacksons Leibarzt Conrad Murray. Er sitzt bereits seine vierjährige Haftstrafe ab. Laut den Jacksons hat der Konzertveranstalter AEG den Arzt nicht überprüft. Die AEG-Anwälte argumentieren wiederum, Jackson selbst habe Murray gewählt und die Organisatoren hätten nichts von der Tablettensucht des Sängers gewusst.

Michael A. Mesereau Jr., der Anwalt der Familie Jackson, ist zuversichtlich: “Die Organisatoren haben Murray unter Druck gesetzt. Er sollte dafür sorgen, dass Jackson auftritt. Sie werden sich nicht rauswinden können. Es sieht gut aus für die Mutter und die Kinder.”