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"Nationaler Notstand" in Spanien


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"Nationaler Notstand" in Spanien

In Spanien haben die zwei größten Gewerkschaften einen sogenannnten “nationalen Notstand” ausgerufen. Angesichts der Krise überwanden sie ihre Differenzen und führten gemeinsam die 1. Mai-Kundgebung an. In Madrid nahmen Tausende Menschen teil.

Sie forderten die konservative Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy auf, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. “Sechs Millionen Menschen sind arbeitslos und es soll noch schlimmer werden. Das ist Grund genug, um zu protestieren,” so ein Demonstrant. Ein Arbeitsloser klagte: “Sie nehmen uns alles weg. Irgendwann werden wir keine Rechte mehr haben. Alles was wir uns in den vergangenen 40 Jahren erkämpft haben, werden sie uns innerhalb von vier Jahren wegnehmen.”

Nicht nur in Madrid auch in rund 80 anderen Städten sind die Menschen dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt und gegen die Sparpolitik der Regierung auf die Straße gegangen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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