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Mit Robotern gegen Krankenhauskeime

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Mit Robotern gegen Krankenhauskeime

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Man infiziert sich schnell mit ihnen und wird sie nur schwer wieder los: gefährliche, multiresistente Krankenhauskeime. Um sie zu vermeiden, ist größtmögliche Hygiene angesagt. In Europa sterben jährlich 35.000 Menschen an Krankenhausinfektionen. In den meisten Fällen werden die Bakterien mit der Hand übertragen, sie können aber auch über Türkliniken, Arbeitsflächen und selbst über die Luft weitergegeben werden. Aber an den Reinigungsmethoden in Krankenhäusern hat sich wenig geändert: Noch immer werden die Zimmer mit herkömmlichen Putzmitteln desinfiziert.

Amerikanische Forscher am Houston Technology Center haben einen Roboter namens Xenex entwickelt. Die Maschine sendet Lichtblitze aus, die per UV-Licht Infektionsherde wie Lichtschalter oder Türgriffe bestrahlt und die gefährlichen Keime abtötet.

In Krankenhäusern, wo der Roboter getestet wurde, wurden weniger Infektionen festgestellt.

Dr. Marisa Montecalvo, Westchester Medical Center:

“Es gab einen stetigen Rückgang und zumindest einen Anteil können wir der UV-Desinfektion zuschreiben.”

Laut den Entwicklern können mit dem Roboter die Zimmer schneller gereinigt werden. Krankenhäuser ab einer Anzahl von 120 Betten bräuchten zwei Xenex-Geräte. Jeder Roboter kostet rund 70.000 Euro und kann geleast oder gekauft werden.