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Nach Fabrikeinsturz EU fordert Sicherheitsstandards

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Nach Fabrikeinsturz EU fordert Sicherheitsstandards

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In Bangladesch sind die Textilarbeiter wieder in die Fabriken zurückgekehrt. Vor acht Tagen waren bei dem Einsturz eines Hochhauses, in dem Textilfabriken untergebracht waren, mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen. Die Rettungskräfte bergen immer noch Leichen aus den Trümmern. Am 1. Mai forderten Zehntausende Demonstranten die Hinrichtung der Fabrikbesitzer.

Bangladesch ist nach China der zweitgrößte Textilexporteur. Die Arbeiter nähen unter meist ärmlichen Verhältnissen Textilien für westliche Auftraggeber. Die EU rief Bangladesch zum sofortigen Handeln auf und bat bei der Umsetzung der Sicherheitsstandards ihre Hilfe an.

Der irische Textildiscounter Primark und die kanadische Kette Joe Fresh haben versprochen, Betroffene und Hinterbliebene
zu entschädigen. Sie wollen sich auch für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen.