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Mühsame Erholung der EU-Konjunktur

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Mühsame Erholung der EU-Konjunktur

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Wirtschaftskommissar Olli Rehn hat am Freitag in Brüssel die aktuelle EU-Konjunkturprognose 2013 vorgestellt. Demnach gestaltet sich die Überwindung der Krise äußerst mühsam. Mit einem Aufschwung ist frühestens im kommenden Jahr zu rechnen.
“Im zweiten Halbjahr werden wir zur Erholung zurückkehren, vorausgesetzt dass in den Mitgliedstaaten und auf europäischer Ebene eine entschlossene Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik verfolgt wird, die dann auch im kommenden Jahr eine nachhaltigere Erholung ermöglicht”, so Rehn gegenüber euronews.
Nur wenige Länder weisen eine erhöhte Produktivität auf, viele sind noch in der Rezession, darunter Frankreich, das der Wirtschaftskommissar namentlich zu Reformanstrengungen ermahnte.
Für der EU insgesamt wird 2013 ein Wachstum von 1,4% erwartet, das ist ein Zehntel Prozent weniger als bisher, für die Eurozone sieht es mit 1,2% und einem Minus von 0,2% noch ein bisschen schlechter aus.
Entsprechend auch die Erwartungen für den Arbeitsmarkt – jeweils gut 11 beziehungsweise 12 Prozent – wo von einer spürbaren Erholung keine Rede sein kann.
Angesichts dieser Zahlen hat die Kommission eine Fristverlängerung für Europas Defizitsünder beschlossen. Sie haben nun bis zu zwei Jahre länger Zeit, die Kriterien des Stabilitätspaktes zu erfüllen.