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Ungeliebte Mauer zwischen Israel und Palästinensern

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Ungeliebte Mauer zwischen Israel und Palästinensern

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Mit einer hohen Mauer will sich Israel vor den Palästinensern schützen; an den meisten Stellen ist es auch ein Zaun, aber in jedem Fall eine Absperrung, die gründlich ist.

Das Problem: Diese Absperrung steht nicht genau auf der Grenze, sondern im wesentlichen auf Palästinenserland. Wer als Palästinenser in Grenznähe wohnt, für den hat sich vieles geändert.

“Wir können nicht wie früher arbeiten”, sagt ein Mann. “Manchmal kommen israelische Soldaten und verfolgen uns; manchmal kommen sie auch zum Haus, weil wir auf dem Dach arbeiten.”

“Mein Feld ist ein paar Meter weg”, meint sie, “aber wenn ich mit Wasser dorthin
will, muss ich erst jemanden anrufen. Vorher konnten wir mit dem Wasser hin, wann wir wollten; jetzt sind wir eingeschränkt.”

Auch wenn die Unrechtmäßigkeit der Mauer international anerkannt sei, baue Israel weiter und verweise dabei auf seine Sicherheit, sagt Euronewsreporter Mohammed Scheichibrahim. Die Mauer besetze aber große Flächen an Palästinenserland, und das Alltagsleben der Menschen, wie ihre Bewegungsfreiheit, sei erschwert worden.