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Weniger US-Arbeitslose: Wird jetzt wieder in die Hände gespuckt?

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Weniger US-Arbeitslose: Wird jetzt wieder in die Hände gespuckt?

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Die Arbeitslosigkeit in den USA geht zurück. Die Arbeitslosenquote, an der die US-Notenbank Fed unter anderem ihre Zinspolitik ausrichtet, betrug im April 7,5 Prozent, so das US-Arbeitsministerium. Vor Jahresfrist waren es noch 8,1 Prozent gewesen – Anfang des Jahres 7,9 Prozent. Im Monatsvergleich stieg die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im April um 165.000 Stellen. Volkswirte hatten 20.000 weniger erwartet.

Wo werden Leute eingestellt? Laut Arbeitsministerium im Gesundheitswesen, für Dienstleistungen und im Einzelhandel. Und auch die Langzeitarbeitslosen, die mindestens 27 Wochen arbeitslos sind, wurden im April weniger: 4,4 statt 4,6 Millionen.

7,9 Millionen Amerikaner arbeiten Teilzeit, ein Anstieg um 278.000 im Monatsvergleich. Gezählt wurden Teilzeit-Arbeiter, deren Arbeitszeit gekürzt wurde oder die keinen Vollzeitjob finden konnten.

Insgesamt also ein Fortschritt, aber nicht genug, damit die Notenbank Fed den Fuß vom Gas nimmt. Ihr Schlüsselwert liegt bei 6,5 Prozent Arbeitslosenquote.

Mit Reuters