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Höhepunkt des orthodoxen Karsamstags: Heiliges Feuer in Jerusalem entzündet

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Höhepunkt des orthodoxen Karsamstags: Heiliges Feuer in Jerusalem entzündet

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Orthodoxe Christen begehen heute den Karsamstag. In Jerusalem haben sich dazu zehntausende Gläubige versammelt.

Sie alle wollten der Zeremonie des Heiligen Feuers beiwohnen.

Patriarch Theophilos
III. zelebrierte den jahrhundertealten Brauch in der Grabeskirche. Die steht dem christlichen Glauben gemäß an dem Ort, an dem Jesus gekreuzigt wurde und wiederauferstanden ist.

Bei dem alljährlichen Wunder des “Heiligen Feuers” entzünden sich Kerzen an einem Licht, das nur zu Ostern am Grabe Jesu Christi erscheine, so die Überzeugung.

Das Heilige Feuer soll keinen natürlichen Ursprung haben und in den ersten Minuten nichts verbrennen, heißt es.

Vor der Zeremonie wird ausgeschlossen, dass der Patriarch Streichhölzer, Feuerzeuge oder Ähnliches bei sich hat.

Entzündet es sich, gibt es der Patriarch an Tausende Gläubige weiter. Von Jerusalem wird es anschließend weitergetragen – auch ins orthodoxe Ausland.

Die Flammen sind ein Symbol dafür, dass Jesus noch immer unter den Menschen weilt.

Die orthodoxen Christen feiern Ostern erst an diesem Wochenende. Sie richten sich nach dem alten julianischen Kalender,
nicht nach dem gregorianischen.