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US-Waffenlobby pocht auf Recht auf Waffenbesitz

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US-Waffenlobby pocht auf Recht auf Waffenbesitz

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Das Jahrestreffen der US-Waffenlobby in Houston: 70 000 Waffenfanatiker pochen auf ihrem Recht auf Freiheit. In ihrem Fall auf die Freiheit, Waffen zu besitzen: “Wenn es um die Rechte aller gesetzestreuen Waffenbesitzer geht, werden wir niemals nachgeben”,
betonte der Vizepräsident der National Rifle Association Wayne LaPierre am Freitag. Sarah Palin war voll des Lobes:

“Das Washingtoner Establishment verhöhnt euch, und ihr gebt nicht auf” , sagte die frühere republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin anerkennend.

US-Präsident Barrack Obama fordert seit dem Schulmassaker in Newtown im Dezember schärfere Waffengesetze. Der Waffenlobby ist er damit ein Dorn im Auge.

Erica Lafferty, Tochter eines der Opfer des Massakers an der Sandy Hook Elementary School:

“Jüngste Erhebungen besagen, dass 74 Prozent der NRA-Mitglieder für die Einführung von Persönlichkeits-Gutachten sind. Anscheinend ist es eher die Führung, die rechtsgerichteter ist und das zu unterdrücken versucht.”

Das dreitägige NRA-Treffen in Houston ist das erste seit dem Amoklauf in Newton, bei dem 20 Kinder und sechs Erwachsene erschossen wurden. Anfang der Woche hat ein Fünfjähriger seine zweijährige Schwester mit seinem eigenen Gewehr erschossen. Dennoch rückt die NRA nicht von ihren Standpunkten ab.
Waffengegner planen einen Protestaufmarsch in Houston.