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Islamistische Rebellen bekennen sich zu Bombenanschlag in Somalia

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Islamistische Rebellen bekennen sich zu Bombenanschlag in Somalia

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Islamistische Rebellen der Al-Schabaab-Miliz haben sich zu dem jüngsten Bombenanschlag in Mogadischu. Im Zentrum zündeten sie am Vormittag eine Autobombe. Ziel war ein offizieller Konvoi mit Besuchern aus Katar. Letztere waren im gepanzerten Wagen des somalischen Innenministers unterwegs. Sie blieben unversehrt. Der Minister war nicht unter den Insassen. Elf Somalier wurden bei der Explosion getötet.

Augenzeugin Fatima Nor:

“Ich habe viele Menschen gesehen, die am Boden lagen. Die meisten waren verletzt und weinten.”

Die Al-Kaida nahe Gruppe drohte mit weiteren Gewaltakten. Der Anschlag habe sich gegen die somalische Marionetten-Regierung gerichtet, die ein Spielball des Westens sei, sagte ein Sprecher der Rebellen gegenüber Reuters.

Vor zwei Jahren war es der Regierung gelungen, Al-Schabaab aus Mogadischu zu verdrängen. Derartige Attacken waren seither seltener geworden.

Am 7. Mai findet in London eine internationale Konferenz statt, bei der es auch um die Sicherheitsstrategien für Somalia gehen wird – ein Land, in dem 20 Jahre der Bürgerkrieg gewütet hat. Gastgeber sind die Regierungen Somalias und Großbritanniens.