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Netanjahu schweigt, Syrien und Iran holen zum verbalen Gegenschlag aus

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Netanjahu schweigt, Syrien und Iran holen zum verbalen Gegenschlag aus

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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich nicht zu den Luftangriffen auf Syrien. Er betonte jedoch, sein Vater habe ihn gelehrt, die Verantwortung für Israels Sicherheit ernst zu nehmen. Die Bomben – eine Präventivmaßnahme gegen die Hisbollah, hatte ein israelischer Regierungsvertrer heute gegenüber Medien betont. Tourismusminister Uzi Landau spricht ebenfalls von notwendiger Selbstverteidigung.

“Die Strategie Israels ist zu verhindern, das bestimmte Waffen in die Hände von Terroristen geraten. Diese Linie ist von essentieller Bedeutung und muss
verfolgt werden.”

Die Anschläge hätten verhindert, dass die Hisbollah von Syrien aus mit iranischen Raketen versorgt würde.

Syrien und Iran haben die Anschläge der letzten 48 Stunden aufs Schärfste verurteilt. Bisher ist es aber nur ein verbaler Gegenschlag:

Moshe Maoz von der Universitöt von Hebron:

“Syrien kann nicht ohne die Zustimmung Irans und der Hisbollah zurückschlagen. Die Zustimmung von Iran ist grundlegend, das ist der wichtigste Waffenlieferant. Iran will aber vermutlich gegenwärtig nicht in den Krieg ziehen. Das Regime wird Israels Taten weiterhin verdammen, aber nichts unternehmen. Sollte Syrien dennoch Vergeltung üben wollen, wird es das nicht selbst tun, sondern es der Hisbollah überlassen. Dann könnte das dennoch Krieg bedeuten.”

Der Iran wirft Israel vor, Unruhe und Instabilität in der Region zu verbreiten.

Ali Larijani, Sprecher des iranischen Parlaments:

“Die jüngsten Vorkommnisse bestätigen unsere Theorie hinsichtlich der Krise in der Region. Das Hauptmotiv des Syrien-Konflikts besteht darin, den Widerstand gegen Israel zu brechen.”

Die israelische Armee hat im Norden des Landes zwei Raketenabwehrsysteme positioniert. Nahe der Stadt Haifa. Die Raketenabwehr namens “Eiserne Kuppel” sei einsatzbereit.