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Ab ins ABBA-Museum!

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Ab ins ABBA-Museum!

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Vierzig Jahre nachdem ABBA mit “Waterloo” den Eurovision Song Contest gewannen, damals hieß er noch Grand Prix Eurovision de la Chanson, eröffnet in Stockholm ein neues Museum zu Ehren des schwedischen Popquartetts. Es erzählt das ganze Erfolgsmärchen, von den Anfängen bis zum Weltruhm. Höhepunkt des ABBA-Museums ist der virtuelle Auftritt mit Anni-Frid, Agnetha, Benny und Björn .

Museumsleiter Mattias Hansson erklärt das Konzept. “Wir haben die Gitarren, Schlagzeuge, sogar Aufnahmestudio und Mischpult. Alle klassischen Fanartikel sind dabei. Es fehlt wirklich fast nichts. Wichtig war uns aber auch, dem Ganzen eine zusätzliche Dimension zu geben, damit der Besuch zu einem aufregenden Erlebnis wird. Zum Beispiel kann man das fünfte ABBA-Mitglied spielen, indem man auf die Bühne steigt, gemeinsam mit dem Hologramm der Band und sich dabei filmen lässt. Die Bilder kann man dann über die Eintrittskarte auf der Homepage ansehen. Jedes Ticket ermöglicht den Zugang zu einer individuellen ABBA-Homepage.”

Die Idee zur Kultstätte stammt aus dem Jahr 2008. Doch erst, als sich Björn Ulvaeus maßgeblich an dem Projekt beteiligte, nahm das Museum konkrete Formen an. “Museen widmet man in der Regel Menschen, die bereits tot sind. Ich sagte mir, das ist ein Projekt, mit dem ich mich nicht persönlich beschäftigen möchte. Das war eine etwas merkwürdige, recht eitle Reaktion. Ungefähr vor einem Jahr wurde mir klar, dass das Museum in meiner Heimatstadt eröffnen würde. Menschen würden hingehen und mich nach meinem Urteil fragen. Da ging mir ein Licht auf und ich beschloss, mich an dem Projekt zu beteiligen, um dafür zu sorgen, dass die Dinge so gut wie möglich dargestellt werden. Ich bin froh, dass ich das getan habe. Denn es machte großen Spaß, diese Geschichte erneut zu erzählen.”

Eine neue Attraktion für Stockholmbesucher. Und ein kleiner Trost für ABBA-Fans, die immer noch auf die Wiedervereinigung hoffen.