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Verdacht auf Giftgaseinsatz durch syrische Rebellen

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Verdacht auf Giftgaseinsatz durch syrische Rebellen

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Die syrischen Rebellen sollen mit dem tödlichen Nervengas Sarin gegen ihre Gegner vorgegangen sein. Dafür gebe es einen “deutlichen, konkreten Verdacht”, sagte Uno-Vertreterin Carla Del Ponte. Sie erklärte weiter: “Zeugenaussagen deuten darauf hin, dass chemische Waffen benutzt worden sind. Aus unseren Ermittlungen geht hervor, dass offenbar Nervengas von der Opposition, von den Rebellen eingesetzt wurde.”

Das Nervengas Sarin ist ein sehr giftiger Kampfstoff. Die Phosphorverbindung wird durch Einatmen und über die Haut aufgenommen. Sarin kann schon bei einer Menge von einem Milligramm in Minuten zu Atemlähmung und Herzstillstand führen. Die Regierung von Präsident Baschar al-Assad und die Rebellengruppen werfen sich gegenseitig vor, Chemiewaffen bei mehreren Angriffen eingesetzt zu haben.