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Startschuss für iranische Präsidentenwahl

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Startschuss für iranische Präsidentenwahl

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In Teheran hat die Registrierung der Kandidaten für die iranische Präsidentenwahl am 14. Juni begonnen. Mahmud Ahmadinedschad ist raus aus dem Rennen, er darf nicht für eine dritte Amtsperiode antreten. Medienberichten zufolge wollen mehr als 30 Kandidaten ihn ablösen. Erwartet wird ein Dreikampf zwischen den Konservativen, Reformern und dem Ahmadinedschad Lager.

Der ehemalige Atomchefunterhändler Hassan Ruhani gehört zu den Reformern. Der Wahlslogan des moderaten Klerikers lautet Besonnenheit und Hoffnung. Als Präsident will er die Wirtschaft ankurbeln und den Iran aus der internationalen Isolierung führen. Er kritisierte Ahmadinedschads Atompolitik, dessen Hetzrhetorik habe das Land an den Rand eines Krieges geführt.

Ruhanis Verbündete sagen, er sei bereit seine Kandidatur zurückzuziehen, falls der charismatische Akbar Haschemi-Rafsandschani antritt. Rafsandschanis Gegner werfen ihm vor, die Proteste nach der umstrittenen Wiederwahl Ahmadinedschads 2009 angeheizt zu haben.