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USA und Russland streben gemeinsam neue Syrienkonferenz an

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USA und Russland streben gemeinsam neue Syrienkonferenz an

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Die USA schicken ihren Außenminister nach Moskau: Dort bemüht sich John Kerry um Gemeinsamkeiten mit Russland. Kerry bedankt sich zum Beispiel für russische Hilfe im Zusammenhang mit dem Anschlag von Boston; die mutmaßlichen Täter stammten ursprünglich einmal aus dem russischen Kaukasusgebiet.

Völlig über Kreuz liegen beide Länder dagegen, wenn es um den syrischen Bürgerkrieg geht. Der Gast versucht, das Positive hervorzuheben: Die USA, sagt er, sähen in Bezug auf Syrien wichtige gemeinsame Interessen – wie die Stabilität in der Region.

Sein russischer Kollege sagt, man werde gemeinsam Regierung und Opposition in Syrien zu einer politischen Lösung auffordern. Möglichst bald werde es eine internationale Syrienkonferenz geben, kündigt Sergej Lawrow an, womöglich noch Ende diesen Monats. Sie werde aufbauen auf der Genfer Syrienkonferenz vom letzten Juni.

In Genf hatten sich die Teilnehmerländer schon geeinigt, dass Syrien eine Übergangsregierung bekommen solle. Ungeklärt blieb dabei aber, welche Rolle Staatspräsident Baschar Assad dabei einnehmen könnte.