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Zweifel an UN-Berichten

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Zweifel an UN-Berichten

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Die USA haben sehr skeptisch auf UN-Berichte über einen möglichen Chemiewaffeneinsatz durch syrische Rebellen reagiert.

Die UN-Expertin Carla del Ponte, hatte zuvor Andeutungen gemacht, nach denen die syrischen Aufständischen auf das Nervengas Sarin zurückgegriffen haben könnten.

Auch die syrische Regierung bestreitet, Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad:

“Wir sind 100 Prozent überzeugt, dass Syrien niemals Chemiewaffen gegen das eigene Volk eingesetzt hat. Die Opposition aber fabriziert nichts als Lügen um uns Probleme zu bereiten. Wir bitten die Vereinten Nationen, jetzt für entsprechende Untersuchungen nach Syrien zu kommen.”

Washington seinerseits hält wenig von den Vorwürfen gegenüber den Rebellen. Der Sprecher des Weißen Hauses in Washington, Jay Carney:

“Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass jedwede Nutzung von Chemiewaffen in Syrien bislang vom Assad-Regime ausging”.

Auch die unabhängige Syrien-Kommission der Vereinten Nationen hat die Aussagen del Pontes inzwischen relativiert.

Die USA denken weiter über eine gezielte Bewaffnung ausgewählter Rebellengruppen nach.