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Gedenken an Ende des Zweiten Weltkriegs

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Gedenken an Ende des Zweiten Weltkriegs

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In mehreren europäischen Ländern ist des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 68 Jahren gedacht worden. In Paris legten der französische Staatspräsident Francois Hollande und sein polnischer Amtskollege Bronislaw Komorowski einen Kranz am Arc de Triomphe nieder. Auch in Tschechien ist der heutige Tag ein Feiertag. Staatspräsident Miloš Zeman und Ministerpräsident Petr Nečas nahmen eine Militärparade ab.

In Moskau legte der russische Staatspräsident Wladimir Putin am Grabmal des Unbekannten Soldaten an der Kremlmauer einen Kranz nieder. Russland begeht aber den 9. Mai als „Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus“. Dann findet auf dem Roten Platz eine Militärparade mit über 10.000 Soldaten statt.

Zum diesjährigen Siegestag legte ein Moskauer Verlag die gemeinsamen Memoiren von zwei Kriegsteilnehmern vor. Der 93-jährige Moskauer Valentin Iwanow schildert seinen Dienst in der sowjetischen Artillerie, der 90-jährige Karl Kuhl aus dem hessischen Dreieich erinnert sich an seine Zeit bei einer Fliegerabwehr-Einheit der Luftwaffe. Heute sind die Familien dieser beiden ehemaligen Gegner miteinander befreundet.

Im Mai des kommenden Jahres soll die deutsche Ausgabe des Buches „Ein Krieg – zwei Schicksale“ erscheinen.