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Generation "no future": Millionen junge Menschen ohne Job

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Generation "no future": Millionen junge Menschen ohne Job

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Eine verlorene Generation: 73 Millionen Menschen unter 25 Jahren sind rund um den Globus arbeitslos – das entspricht einem Staat zwischen Frankreich und Deutschland. Nach Zahlen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) waren es 2012 rund 3,5 Millionen mehr als vor der Krise im Jahr 2007. Arbeitslosigkeit treffe Jugendliche drei mal stärker als Erwachsene.

Insgesamt seien 2012 weltweit 12,6 Prozent der Jugendlichen arbeitslos gewesen, in den Industrieländern und der EU sogar knapp18 Prozent. Mit den Entmutigten, die die Suche nach einer beruflichen Zukunft aufgegeben hätten, seien es in den Industrieländern mehr als ein Fünftel.

Jeder zweite junge Grieche und Spanier sei arbeitslos. Sonst hat die ILO im Nahen Osten und Nordafrika die höchsten Quoten gefunden, rund ein Viertel. Am feinsten sind Jugendliche in Deutschland raus, vermutlich wegen des dualen Ausbildungssystems, in Ost- und Südasien – alle unter 10 Prozent.

Aber – wer Arbeit habe, lande bevorzugt in Teilzeit- oder befristeten Jobs, so die ILO

Die weiteren Aussichten: mies. Ein Teufelskreis. Denn laut ILO bremsen die hohen Kosten der Jugendarbeitslosigkeit die wirtschaftliche Erholung. Was wiederum weniger qualifizierte Jobs für junge Leute bedeute.

Was tun? Einfache Lösungen gebe es nicht, sagt Gianni Rosas von der ILO – Staaten und Wirtschaft müssten zusammenarbeiten, damit junge Menschen das lernten, was nachher auch gebraucht werde.

Mit dpa