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Türkei: Proteste vor Beginn des PKK-Rückzugs


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Türkei: Proteste vor Beginn des PKK-Rückzugs

In der südosttürkischen Provinz Cizre haben sich prokurdische Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Und das nur wenige Stunden, bevor die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK ihren angekündigten Rückzug aus der Türkei beginnen will. Dieser Rückzug in den Norden des Irak ist Teil der Entspannungspolitik mit der Türkei. Allerdings hat die PKK ihre Kämpfer bislang nicht wie gefordert entwaffnet, da sie fürchtet, andernfalls angegriffen zu werden.

Unterdessen kehren nach dem Waffenstillstand vom März wieder Kurden, die vor den Kämpfen zwischen der Armee und der PKK geflohen waren, in ihre Heimatorte zurück, etwa hier in der Provinz Siirt.

Ein Mann sagt: “Wir setzen große Hoffnungen in den Friedensprozess. Es reicht! Wir wollen nicht, dass es weiter Tote gibt. Türken und Kurden sind Brüder, wir unterscheiden uns nicht voneinander.”

Viele der Häuser sind nach den Gefechten der vergangenen Jahre zerstört, müssen erst wieder aufgebaut werden. Doch immerhin besteht nun die Chance, dass hier dauerhaft Frieden einkehrt, und der Wiederaufbau somit nicht umsonst ist.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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