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Slowenien schnallt den Gürtel enger - bevor es andere tun

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Slowenien schnallt den Gürtel enger - bevor es andere tun

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Kurzen Prozess will das EU- und Euroland Slowenien mit seiner Krise machen und gar nicht erst zu einem Rettungskandidaten werden. OECD und IWF hatten vor allem eine Restrukturierung der meist staatlichen Banken gefordert. Sie ächzen unter einer Schuldenlast von rund sieben Milliarden Euro, das entspricht einem Fünftel des Bruttoinlandsprodukts.

Sieben Wochen nach Amtsantritt hat die Mitte-links-Regierung eine Rosskur beschlossen.

Unter anderem sollen 15 staatliche Unternehmen verkauft werden, die Umsatzsteuer steigt zum 1. Juli von 20 auf 22 Prozent. Wenn das nicht fruchtet, bleibe als Plan B noch eine allgemeine Krisensteuer, so die Regierung von Alenka Bratusek.

So soll das Budgetdefizit von aktuell 7,8 Prozent des BIP im kommenden Jahr auf 3,3 Prozent gedrückt werden.

Mit AFP, Reuters