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US-Außenminister Kerry will bald in Nahost weitervermitteln

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US-Außenminister Kerry will bald in Nahost weitervermitteln

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US-Außenminister John Kerry ist zu einem Besuch in Italien eingetroffen. Heute will er mit dem neuen Regierungschef Enrico Letta und seiner Amtskollegin Emma Bonino zusammenkommen. Nach seiner Ankunft in Rom traf er aber zunächst einmal die israelische Außenministerin Zipi Livni. Kerry sagte, er wolle in kürze ins Westjordanland zurückkehren, um den Nahost-Friedensprozess voranzubringen. Die Erwartungen sind gering, man will beide Seiten aber wenigstens an den Verhandlungstisch bringen.

Gestern hatten US-Präsident Barack Obama und der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu telefoniert, es war das erste Gespräch seit Israels Angriffen auf Syrien. Bei dem Telefonat sei es um Sicherheitsfragen gegangen, so das Weiße Haus.

Unterdessen hat Netanjahu laut israelischen Medien den Ausbau von Siedlungen in Palästinensergebieten vorläufig gestoppt. Eine Bestätigung der Regierung gibt es allerdings nicht. Laut der Zeitung Haaretz hatte Netanjahu Kerry einen Baustopp versprochen. Für die Palästinenser ist das Ende der Siedlungsaktivitäten eine Voraussetzung für Friedensgespräche.