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USA bekräftigen ablehnende Haltung gegenüber Assad

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USA bekräftigen ablehnende Haltung gegenüber Assad

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Die USA sehen für Baschar Assad keine glänzende Zukunft: Das bekräftigt Außenminister John Kerry. Syriens Staatspräsident steht in einem Bürgerkrieg; seine
Gegner haben Erfolge, sind aber weit davon entfernt, ihn zu stürzen.

Die USA und Russland wollen eine Syrienkonferenz, bei der beide Seiten in dem Konflikt vertreten sind. Bisher weiß aber keiner, ob beide Seiten das überhaupt wollen.

Auf eine Übergangsregierung hatte sich schon die letzte Konferenz vor knapp einem
Jahr in Genf verständigt – der Teufel steckte schon damals in dem winzigen Detail, welche Rolle Assad dabei spielen könnte.

Ziel für Syrien sei eine Übergangsregierung, der beide Seiten zustimmen könnten, sagt Kerry bei einem Besuch in Rom. Das bedeute nach amerikanischer Ansicht, dass Assad dieser Übergangsregierung nicht angehören könne.

Kerry traf bei seinem Italienbesuch auch seinen jordanischen Kollegen. Jordanien ist als Nachbarland vom syrischen Bürgerkrieg stark betroffen – nicht zuletzt als Ziel vieler Flüchtlinge.

Zehn Prozent der Menschen im Land seien heute syrische Flüchtlinge, sagt Nasser Dschudeh. Bis Jahresende rechne man mit zwanzig, fünfundzwanzig Prozent, bis Mitte nächsten Jahres womöglich mit vierzig Prozent.

In absoluten Zahlen sind das – dem Minister zufolge – mehr als eine halbe Million Syrer, die sich vor den Bürgerkriegswirren im eigenen Land nach Jordanien geflüchtet haben. Tag für Tag kommen demnach im Schnitt zweitausend Menschen hinzu.