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Bangladesch: Frau nach 17 Tagen lebend aus Fabriktrümmern geborgen

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Bangladesch: Frau nach 17 Tagen lebend aus Fabriktrümmern geborgen

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17 Tage lang war sie verschüttet. Nun haben Rettungskräfte eine Frau aus der eingestürzten Textilfabrik in Bangladesh lebend geborgen. Offenbar hatte die junge Arbeiterin in einem Hohlraum im ehemaligen Erdgeschoss des achtstöckigen Gebäudes überlebt. Über ihren Gesundheitszustand war zur Stunde nichts bekannt. Die Zahl der Todesopfer stieg mittlerweile auf über 1000. 156 Tote konnten noch nicht identifiziert werden. Allein 2400 Menschen, vor allem Frauen, waren am 24. April beim Einsturz des achtstöckigen Hauses verletzt worden. Auch europäische Firmen hatten in dem maroden Schwarzbau produzieren lassen – unter ihnen der deutsche Textildiscounter Kik. Das Unglück gilt als das schlimmste seiner Art in der Geschichte des Billiglohnlandes. Bergungskräfte setzten die Suche nach weiteren Opfern in den Trümmern des Gebäudes in einem Industriegebiet nordwestlich der Hauptstadt Dhaka fort. Mit einem weiteren Anstieg der Opferzahl wird gerechnet.