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Fabrikeinsturz in Bangladesch: Mehr als 1000 Tote geborgen

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Fabrikeinsturz in Bangladesch: Mehr als 1000 Tote geborgen

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Mehr als zwei Wochen nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch ist die Zahl der Todesopfer auf über 1000 gestiegen. Bergungskräfte setzten die Suche nach weiteren Toten in den Trümmern des Gebäudes in einem Industriegebiet nordwestlich der Hauptstadt Dhaka fort. Mit einem weiteren Anstieg der Opferzahl wird gerechnet. 156 Tote konnten noch nicht identifiziert werden. Allein 2400 Menschen, vor allem Frauen, waren am 24. April beim Einsturz des achtstöckigen Hauses verletzt worden. Auch europäische Firmen hatten in dem maroden Schwarzbau produzieren lassen – unter ihnen der deutsche Textildiscounter Kik. Das Unglück gilt als das schlimmste seiner Art in der Geschichte des Billiglohnlandes. Die Textilindustrie in Bangladesch bestreitet 80% der Exporte und steht wegen unzureichender Sicherheitsbedingungen immer wieder in der Kritik.