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G7: "Alle haben versprochen, niemals Wechselkurse zu manipulieren"

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G7: "Alle haben versprochen, niemals Wechselkurse zu manipulieren"

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Finanzmarktregulierung heißt das offizielle Thema der Finanzminister der sieben wichtigsten westlichen Industrienationen (G7) im britischen Buckinghamshire. “Es geht darum, wie wir eine Politik für nachhaltiges Wachstum zustande bringen”, sagte der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, als er auf dem Landsitz rund 70 Kilometer nordwestlich von London ankam.

Christine Lagarde, IWF:

“Ich freue mich auf Gespräche, wie wir von einem Wachstum der drei Geschwindigkeiten zum Vollgas-Wachstum kommen.”

Erwartet wird, dass Schäuble seine Politik der strengen Haushaltskonsolidierung wird verteidigen müssen – möglicherweise mit Rückhalt von Bundesbankchef Jens Weidmann – die G7-Zentralbankchefs tagen parallel.

Der bristische Finanzminister George Osborne:

“Die Länder hier stehen für die Hälfte der Weltwirtschaft. Die gute Nachricht ist: Eine gewisse Stabilität und Vertrauen sind zurück in der globalen Wirtschaft. Aber es bleibt noch viel zu tun und uns in Großbritannien betrifft sehr, was in unserer Nachbarschaft passiert.”

Verfrühter Optimismus beim Kampf gegen die Finanzkrise sei nicht angesagt.

Großbritannien hat mit den USA und Australien kurz vor dem Treffen der Finanzminister eine neue Attacke auf Steuerhinterzieher in Offshore-Territorien gestartet. Die britische Steuerfahndung wertet nach eigenen Angaben die riesige Menge von 400 Gigabite Datenmaterial aus.

Und das nächste Streitthema müssen sie nicht lange suchen: Alle hätten versprochen, niemals Wechselkurse zu manipulieren, um ihr Wachstum zu steigern, so Wolfgang Schäuble. “Auch die Japaner haben das zugesichert.”

Mit dpa, Reuters