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Coronavirus: Neue Verdachtsfälle – WHO reagiert
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Ein Arzt, eine Krankenschwester und ein Patient: Drei Menschen könnten sich in Frankreich mit dem neuen Coronavirus infiziert haben. Alle Drei hatten Kontakt mit einem Mann gehabt, bei dem das Virus zuvor nachgewiesen werden konnte. Der 65-Jährige war kürzlich von einer Reise aus Saudi-Arabien zurückgekehrt und liegt nun isoliert auf der Intensivstation einer Klinik. Das Königreich auf der Arabischen Halbinsel meldete unterdessen zwei neue Infektionsfälle, die Zahl der Ansteckungen stieg damit auf 33, das teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.

Die neuen Fälle hängen wahrscheinlich mit dem Ausbruch des Erregers in einer Gesundheitseinrichtung in Saudi-Arabien Anfang Mai zusammen. Das teilte die WHO weiter mit. Experten der Organisation wollen nun umgehend die Einrichtung besuchen. Sollten sich die drei Verdachtsfälle in Frankreich bestätigen, würde das bedeuten, dass sich der Erreger von Mensch zu Mensch verbreiten kann. Der Infektionsweg ist bisher nicht völlig geklärt. Die erste Fall war im September 2012 registriert worden, seit dem starben 18 Menschen infolge der Ansteckung mit dem Erreger. Das Virus ist dem SARS-Erreger verwandt, an dem vor zehn Jahren etwa 800 Menschen starben. Er verursacht grippeähnliche Symptome.

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