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Stadtteil von Damaskus atmet unter Waffenruhe auf - für kurze Zeit

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Stadtteil von Damaskus atmet unter Waffenruhe auf - für kurze Zeit

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Endlich einmal durchatmen – in einem kleinen Teil der syrischen Hauptstadt Damaskus herrschte gestern für acht Stunden eine Waffenruhe. Sie galt für den Stadtteil Jarmuk, eine Hochburg der Aufständischen – während der benachbarte Stadtteil Midan in Regierungshand ist.

Einwohner von Jarmuk nutzten die Gelegenheit, sich dort mit Vorräten zu versorgen. Auf dem Weg wurden sie aber von der Armee kontrolliert. Ein britischer Reporter vom Sender Sky News berichtet, viele seien schon auf dem Weg nach Midan schwer bepackt gewesen; offensichtlich hätten sie nicht die Absicht gehabt, in das umkämpfte Jarmuk zurückzukehren. Jarmuk ist ein ärmlicher Stadtteil, in dem viele palästinensische Flüchtlinge leben.

An der Grenze zu Israel hält eine bewaffnete Gruppe weiterhin vier Soldaten von den Philippinen in ihrer Gewalt, die zur Friedenstruppe auf den Golanhöhen gehören. Die Entführer haben jetzt ein neues Video vorgelegt, das die Soldaten offenbar in gutem Zustand zeigt. Die Philippinen erwägen nun aber den Abzug ihrer gut dreihundert Soldaten.

Die österreichischen Soldaten, die in ähnlicher Stärke auf dem Golan vertreten sind, sollen aber vorerst dort bleiben. Österreichs Verteidigungsminister Gerald Klug war gestern dort und nennt die Lage angespannt, aber beherrschbar.

Eine Erleichterung gibt es dadurch, dass Syrien jetzt nicht mehr auf einer Versorgung
der UNO-Truppen über sein eigenes Gebiet besteht; die Transportwege, angefangen von Starts und Landungen auf dem Flughafen von Damaskus, sind nicht mehr sicher.
Damit können Ablösungen und Versorgungsgüter nun über Israel auf den Golan gelangen.