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Mehr als 80 Millionen Pakistaner wählen ein neues Parlament

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Mehr als 80 Millionen Pakistaner wählen ein neues Parlament

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Unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen hat am Morgen in Pakistan die Parlamentswahl begonnen. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Landes, dass eine zivile Regierung die Macht an demokratisch gewählte Nachfolger übergibt.

Der bisherigen Regierung unter der Volkspartei PPP droht eine Niederlage. Viele Menschen machen sie für Korruption, die schache Konjunktur, regelmäßige Stromausfälle und die schlechte Infrastruktur verantwortlich.

Bis zum Nachmittag sind mehr als 86 Millionen Bürger aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen.

Mehr als 620.000 Sicherheitskräfte sollen die Abstimmung vor Taliban-Anschlägen schützen.

Die besten Aussichten auf einen Wahlsieg hat nach einer repräsentativen Umfrage die Muslim-Liga von Nawaz Sharif, der schon zweimal Premierminister war.

Gefährlich nahe kommen könnte ihm die Kricket-Legende Imran Khan. Erst auf dem dritten Platz landet die regierende PPP. Vorläufige Ergebnisse werden morgen erwartet. Der Wahlkampf war von Gewalt der Taliban überschattet worden, die Demokratie für “unislamisch” halten. Mehr als 110 Menschen wurden getötet.