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Pulverfass Grenzregion: Syrien weist Schuld an Anschlägen zurück

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Pulverfass Grenzregion: Syrien weist Schuld an Anschlägen zurück

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Nach den blutigen Bombenanschlägen in der türkischen Grenzstadt Reyhanli führen die Spuren nach Angaben Ankaras zum syrischen Regime. Syrien wies indes jede Verantwortung für die Anschläge zurück. Inzwischen bestätigten türkische Behörden die Festnahme von neun Verdächtigen, sie stammten aus der Türkei, hätten aber direkte Verbindung zum syrischen Geheimdienst, hieß es. Der türkische Vize-Ministerpräsident Bülebt Arcic erklärte: “Die Fähigkeiten des syrischen Geheimdienstes und bewaffneter Organisationen machen diese zu den üblichen Verdächtigen. Aber wie gesagt: wir werden eine offizielle Erklärung nach den Augenzeugenbefragungen und der Auswertung unserer Geheimdienstberichte abgeben.”

Bei der Explosion zweier Autobomben waren gestern 43 Menschen in der grenznahen Stadt umgekommen, mehr als 140 wurden zum Teil schwer verletzt. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien wird die Grenzregion immer wieder Schauplatz von Kampfhandlungen und Anschlägen.