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Sharif sieht sich bei Wahl in Pakistan uneinholbar in Führung

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Sharif sieht sich bei Wahl in Pakistan uneinholbar in Führung

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Der frühere pakistanische Premierminister Nawaz Sharif hat sich zum Sieger der Parlamentswahl erklärt. Anhänger feierten ihn und seine Muslim-Liga mit Hupkonzerten, noch bevor ein Endergebnis bekannt gegeben wurde.

Laut Hochrechnungen liegt Sharif klar in Führung. Seine Partei ist seit fünf Jahren stärkste oppositionelle Kraft. Er war bereits zweimal Regierungschef und wird es wohl auch diesmal werden. Allerdings braucht die Muslim-Liga Koalitionspartner, um regieren zu können.

Zweitstärkste Kraft wurde die Partei Tehreek-e-Insaf der Kricket-Legende Imran Khan, der vor allem junge Wähler um sich versammeln konnte. Khan gratulierte Sharif zum Sieg. Abgestraft wurde die regierende Volkspartei PPP, der viele vorwerfen, die Taliban nicht genügend zu schwächen.

Bei deren Anschlägen kamen auch am Tag der Wahl an die 30 Menschen ums Leben, Dutzende Pakistaner wurden verletzt.

Obwohl die Taliban bereits im Vorfeld mit Anschlägen drohten, gingen trotzdem etwa 60 Prozent der Menschen in Pakistan zur Wahl.

Mit dem Endergebnis wird an diesem Sonntag gerechnet.