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Cameron trifft Obama: Syrien und Wirtschaft im Mittelpunkt

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Cameron trifft Obama: Syrien und Wirtschaft im Mittelpunkt

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Der britische Premierminister David Cameron ist in Washington zu Gesprächen mit US-Präsident Barack Obama zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen der Bürgerkrieg in Syrien sowie die Weltwirtschaft.

“Unsere größte Herausforderung ist eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung”, sagte Cameron. “Präsident Obama und ich setzen uns für eine Freihandelszone zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten ein. Es gibt eine realistische Möglichkeit, diesen Prozess noch vor dem G8-Gipfel in Gang zu bringen.”

Unterdessen werde man die humanitären Hilfsmaßnahmen für Syrien weiter verstärken und zugleich den Druck auf die Entscheidungsträger erhöhen, betonte Obama.

“Das umfasst, die Vertreter des Regimes und der Opposition in den nächsten Wochen dazu zu bringen, sich auf eine Übergangsregierung zu einigen, um einen Teil von Assads Macht dieser Regierung zu übergeben”, so der US-Präsident. “Währenddessen arbeiten wir weiter daran, Fakten über den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien zu sammeln. Unsere nächsten Schritte hängen von diesen Fakten ab.”

Waffenlieferungen an die syrische Opposition seien nicht vorgesehen, unterstrich Cameron in Washington, auch die USA lehnen ein derartiges Eingreifen in den Konflikt ab. Unisono lobten Obama und Cameron den Einsatz Russlands für eine Friedenskonferenz.