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Die schwangere ESC-Kandidatin aus Estland

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Die schwangere ESC-Kandidatin aus Estland

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Birgit Õigemeel vertritt Estland beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Malmö mit dem Song “Et uus saaks alguse”. Auf Deutsch bedeutet das: ein neuer Anfang. Das klingt hoffnungsvoll, die 24-jährige Popsängerin hat sich einiges vorgenommen. Den Einzug ins Finale beim europäischen Schlager Wettbewerb will sie schaffen. Für den Herbst steht ein anderes freudiges Ereignis bevor, die Geburt ihres ersten Kindes. “Der Song hat eine wunderbare Bedeutung”, sagt sie. “Es geht um Neuanfänge, das ist sicherlich für jeden Menschen anders. Aber wenn etwas schief läuft im Leben, muss man Stärke beweisen und weitermachen. Es ist nicht so schlimm, denn es macht einen stärker.”

Bereits zweimal versuchte Birgit Õigemeel ihr Glück beim estnischen Eurovisions-Vorentscheid, der dritte Versuch war der richtige. Als Kandidatin mit Babybauch sind der Sängerin beim diesjährigen Song Wettbewerb schon mal ein paar Sympathiepunkte sicher. Den Bonus werde sie aber nicht über Gebühr ausnutzen, sagt sie. “Ich bin im vierten Monat schwanger, das sieht noch gar nicht auf der Bühne. Ich finde, es ist eine tolle Erfahrung, ein Kind zu erwarten, es gibt der Performance eine ganz andere Dimension. Vor allem, weil es in meinem Song um Neuanfänge geht. Das ist ein ganz besonderer Neuanfang für mich.”

Der Einstieg ins Musikgeschäft gelang Birgit Õigemeel 2007. Damals siegte sie, noch blutjung, bei der ersten Ausgabe von “Estland sucht den Superstar”.
Seitdem hat sie drei Studioalben veröffentlicht und ist dabei, ein Studium als Musiktherapeutin in Tallinn zu beenden.