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Gegen Syrien - Türkei fordert klare Positionierung

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Gegen Syrien - Türkei fordert klare Positionierung

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Nach Bombenanschlägen in der osttürkischen Grenzstadt Reyhanli hat die Türkei die internationale Gemeinschaft zu Maßnahmen gegen die Regierung des syrischen Staatspräsidenten Bashar al-Assad aufgerufen.

Bei der Explosion zweier Autobomben waren am Samstag 46 Menschen getötet worden. Ankara macht den syrischen Geheimdienst dafür verantwortlich. Damaskus bestreitet das.

“Wir haben herausgefunden, dass diese marxistische Terrororganisation direkte Verbindungen zu Assads Regime hat”, so der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu bei einem Besuch in Berlin. “Die Türkei ruft die internationale Gemeinschaft auf, die aggressive Verhalten des Regimes zu stoppen und klar Position zu beziehen gegenüber diesen Provokationen.”

Seit Beginn der Syrienkrise vor zwei Jahren hat die Türkei mehr als 300.000 Flüchtlinge aus dem Nachbarland aufgenommen. Dagegen haben in der türkischen Grenzstadt Antakya am Sonntag hunderte Menschen demonstriert.
Nach Ansicht linksradikaler und nationalistischer Kräfte stellt der Flüchtlingsstrom ein Sicherheitsrisiko dar.