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Wieder ein Anschlag: Unruhe in Libyen setzt sich fort


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Wieder ein Anschlag: Unruhe in Libyen setzt sich fort

Die Explosion einer Autobombe in Bengasi, im Nordosten Libyens, hat mindestens drei Menschen das Leben gekostet, teilte der Innenminister des Landes mit. Lokale Medien hatten die Zahl der Todesopfer zunächst auf 15 taxiert.

Der Sprengsatz sei vor einem Krankenhaus detoniert, berichten Augenzeugen. Nach dem Anschlag sei es zu spontanen Demonstrationen für eine verbesserte Sicherheitslage in Bengasi gekommen, melden Agenturen. Öffentliche Gebäude in der zweitgrößten Stadt des Landes werden mehrheitlich nicht von der Staatsmacht, sondern von Revolutionsbrigaden kontrolliert.

Der Anschlag ist die Fortsetzung der jüngsten Unruhen in Libyen. Am Freitag und Sonntag waren in Bengasi Polizeiwachen attackiert worden. In der Hauptstadt Tripolis hatten Milizen fast zwei Wochen lang den Zugang zum Außen- und Justizministerium gesperrt und ihre Blockade erst am Sonntag nach Zugeständnissen der Regierung aufgegeben.

Aufgrund der ungewissen Sicherheitslage hatte Großbritannien angekündigt, einen Teil seines Botschaftspersonals aus Tripolis abzuziehen, auch der britische Mineralölkonzern BP fliegt Angestellte aus. Vor Ort nicht unbedingt benötigte Arbeiter werden Libyen vorerst verlassen, teilte das Unternehmen mit.

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