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WWF für schonende Bewirtschaftung der Fischbestände

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WWF für schonende Bewirtschaftung der Fischbestände

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Die schonende Bewirtschaftung der europäischen Fischbestände und ein Verbot des Rückwurfs sind die beiden schwierigsten Themen bei dem zweitägigen Treffen der EU-Landwirtschafts- und Fischereiminister in Brüssel. “Wir müssen die Gelegenheit nutzen, denn niemand weiß, wann sich die nächste bietet”, so Maria Damanaki, EU-Kommissarin für Fischerei. Die Verhandlungen sind schwierig, weil das Europaparlament eine ehrgeizige Reform der gemeinsamen Fischereipolitik gefordert hat. “Wir wollen ein Verbot der Praxis, wonach lebende oder selbst tote Fische ins Meer zurückgeworfen werden”, sagt Tony Long, Europa-Leiter des WWF, der größten Naturschutzorganisation der Welt, die in Brüssel eine Demo organisierte. “In der Reform geht es zum ersten Mal um das Fischereihandwerk”, meint ein französischer Fischer. “80 Prozent der Fischerboote, die nicht länger als 12 Meter sind, praktizieren dieses Handwerk. 70 Prozent der Arbeitsplätze sind hier zu finden, doch keine Reform hat bisher Rücksicht auf uns genommen.” Nach Angaben von Diplomaten bremsen vor allem die Fischereinationen Frankreich, Spanien, Portugal und Italien die Reform.