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Frieze Art Fair in New York

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Frieze Art Fair in New York

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Ein riesiger Ballon-Pudel begrüßte die Besucher der New Yorker Frieze Art Fair. Kein echter Jeff Koons, sondern eine Parodie. Die New Yorker Kunstschau ist ein Ableger der gleichnamigen renommierten Londoner Kunstmesse. 180 Galerien aus 30 Ländern waren diesmal mit dabei. Kuriositäten gab es einige zu bestaunen, eine kunterbunte Mischung, bestätigte der Leiter Schau, Matthew Slotover.
“Das Schöne an einer Kunstmesse ist, dass man ein breites Spektrum an aktuellen Trends zu sehen bekommt. Manches gefällt einem, anderes nicht. Aber die Mischung ist repräsentativ für das aktuelle Kunstgeschehen.”

Zeitgenössische Kunst hat ihre eigenen Regeln. Zum Beispiel: Einlass nur mit Geheimcode und auf Klopfzeichen. Wer es hineinschaffte in die Dunkelkammer “The Vault” von Liz Glynn bekam Cocktails und Kunst serviert. Die Installation war einer illegalen Bar aus der Prohibitionszeit nachempfunden.
“Das Projekt The Vault besteht aus 144 Schließfächern, die diverse Objekte enthalten”, so Liz Glynn. “Wir haben außerdem eine Theke, an der Performance-Künstler eine Geschichte basierend auf den Objekten erzählen. Dazu gibt es einen Cocktail aus der Prohibitionsära.”

Eine andere Kuriosität: Das durchsichtige Haus aus Fliegengitter, das sich einpacken lässt und beim Südkoreaner Do Ho Suh in der Berliner Wohnung stand.
Wer nicht genug bekam, auf dem New Yorker Ableger der Frieze Art Fair , muss sich bis Herbst gedulden. Dann ruft wieder die Londoner Ausgabe der Messe.