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Nach Terroranschlag in Libyen: Demonstranten fordern Konsequenzen

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Nach Terroranschlag in Libyen: Demonstranten fordern Konsequenzen

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Nach einem neuerlichen Terroranschlag in Bengasi, im Nordosten Libyens, ist es landesweit zu Protesten gekommen. Die Demonstranten forderten eine Verbesserung der Sicherheitslage und eine Entmachtung der Milizen. In Bengasi werden öffentliche Gebäude überwiegend nicht von der Staatsmacht, sondern von Revolutionsgarden kontrolliert.

Bei der Explosion einer Autobombe waren am Montag in Bengasi mehrere Menschen getötet worden. Der Vizeinnenminister sprach von 15, der Gesundheitsminister von vier Todesopfern. Der Sprengsatz detonierte auf dem Parkplatz eines Krankenhauses.

Bereits am Freitag und Sonntag waren Polizeiwachen in der zweitgrößten Stadt des Landes angegriffen worden. Darüber hinaus hatten bewaffnete Gruppen erst am Sonntag eine fast zweiwöchige Blockade des Außen- und Justizministeriums beendet. Aufgrund der Unruhen hatte Großbritannien angekündigt, einen Teil seiner Botschaftsmitarbeiter aus der Hauptstadt Tripolis abzuziehen, auch der Mineralölkonzern BP flog Angestellte aus Libyen aus.