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Russland hält an Raketenlieferung für Syrien fest

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Russland hält an Raketenlieferung für Syrien fest

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Vergeblich hat Israels Ministerpräsident versucht, Russland von der Lieferung neuer Raketen an Syrien abzuhalten. Benjamin Netanjahu besuchte Wladimir Putin in Sotschi am Schwarzen Meer. Russland hält daran fest, seine S-300-Flugabwehrraketensysteme an die syrische Führung auszuliefern. Putin warnte seinerseits Israel nach dessen jüngsten Angriffen auf Syrien vor weiteren Akten, die die “Lage dort destabilisieren” könnten, wie er es formulierte.

Man sei sich einig, dass der bewaffnete Konflikt, wenn er weiter anhalte, für Syrien und für die ganze Region desaströse Folgen haben könne. Nur eine schnelle Beendigung des bewaffneten Kampfes und politische Lösungen könnten dieses negative Szenario verhindern,so Putin.

Die russischen Raketen gelten als wichtige Waffe für die syrische Führung im Kampf gegen die Aufständischen. Im vergangenen Jahr hatte Moskau seine Lieferungen ausgesetzt. Russland hält weiter am russisch-amerikanischen Vorschlag einer Syrienkonferenz mit Vertretern der Regierung wie der Opposition fest. Diese könnte laut US-Außenminister John Kerry im Juni stattfinden.