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Trauergottesdienst für Opfer des Fabrikeinsturtzes

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Trauergottesdienst für Opfer des Fabrikeinsturtzes

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Mit einem Gottesdienst haben am Dienstag mehrere tausend Menschen in Bangladesch der Opfer des Einsturzes der Textilfabrik gedacht. Die Trauernden versammelten sich am Unglücksort, um für die Seelen der 1127 Menschen zu beten, die bei dem schwersten Industrieunglück in der Geschichte Ostbengalens getötet worden waren. Vor dem islamischen Gebet, an dem mehrere Regierungsmitglieder teilnahmen, wurde eine Erklärung von Ministerpräsidentin Sheikh Hasina verlesen, in der sie den Rettungsmannschaften für ihre Arbeit dankt. Gestern hatten die Streitkräfte die Bergungsarbeiten offiziell beendet und das Gelände übergeben.

Angesichts der weltweiten Bestürzung über das Unglück haben mehrere führende Textilfirmen zugesichert, sich für die Einhaltung schärferer Brand- und Arbeitsschutzbestimmungen in den Textilfabriken Bangladeschs einzusetzen. H&M, C&A, Zara-Eigentümer Inditex, PVH (Calvin Klein/Tommy Hilfiger) und Tchibo unterzeichneten ein Abkommen, das unabhängige Sicherheitsinspektionen in Fabriken vorsieht, die für die Unternehmen arbeiten. Mehrere große US-Unternehmen wie Gap, Walmart und Sears wollen dem Abkommen, zumindest vorerst, nicht beitreten.

Weiterführende Links
UNI Global Union (deutsch, englisch, schwedisch, spanisch, französisch)

IndustriAll Global Union (englisch, französisch, spanisch)

Kampagne für Saubere Kleidung

Videopresseerklärung von C&A (deutsch)

Presseerklärung KiK

Presseerklärung von H&M (englisch)

Presseerklärung von Inditex (englisch, spanisch)

Walmart Statement on Factory Fire Safety in Bangladesh (englisch)

Gap Inc. Social Responsibility: Bangladesh (englisch)

Gap Inc. Presseerklärung anläßlich eines Unglücks bei einem Lieferanten in Bangladesch 2.10.2012 (englisch)