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Am seidenen Faden: Bald bessere Arbeitsbedingungen in Bangladesch?

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Am seidenen Faden: Bald bessere Arbeitsbedingungen in Bangladesch?

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Für viele Näherinnen und Näher dort könnte Arbeiten bald ungefährlicher werden.

Nach der schlimmsten Industrie-Katastrophe des Landes haben bis zu 30 Modeketten ein europäisches Abkommen für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Brandschutz und Sicherheit unterschrieben. Unter ihnen sind: Aldi Nord und Aldi Süd, Tchibo, H&M, Kik, C&A und Mango.

Mit ins Leben gerufen haben das Abkommen die internationalen Gewerkschaftsverbände IndustrieAll und UNI Global. Dessen Generalsekretär Philip Jennings sagte, er sei hocherfreut angesichts der vielen bekannten Branchenriesen, die das Abkommen unterschreiben. Noch vor zwei Tagen habe es ganz anders ausgesehen, da habe es keine einzige Unterschrift gegeben – jetzt seien es an die 30.

Die Frist, das Abkommen zu unterzeichnen, läuft in dieser Nacht ab. US-Unternehmen sind bisher zurückhaltend, wie der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart und auch Gap.

Hintergrund des Abkommens ist ein Fabrikeinsturz in Dhaka, bei dem mehr als 1100 Menschen den Tod fanden.

Bangladesch ist nach China der zweitgrößte Textilhersteller weltweit. 60% der Textilien werden nach Europa, 40 Prozent in die USA exportiert.

30 Euro verdient ein Näher im Monat durchschnittlich. Seit langem schon haben Nichtregierungsorganisationen die gefährlichen Arbeitsbedingungen in Bangladeschs Fabriken angeprangert.